Duduismus

::: there's a crack in everything ::: that's how the light gets in :::

  • »Moment mal«, sagte Herr Lehmann. »Was soll das heißen, Lebensinhalt? Lebensinhalt ist doch ein total schwachsinniger Begriff. Was willst du damit sagen, Lebensinhalt? Was ist der Inhalt eines Lebens? Ist das Leben ein Glas oder eine Flasche oder ein Eimer, irgendein Behälter, in den man was hineinfüllt, etwas hineinfüllen muß sogar, denn irgendwie scheint sich ja die ganze Welt einig zu sein, daß man so etwas wie einen Lebensinhalt unbedingt braucht. Ist das Leben so? Nur ein Behältnis für was anderes? Ein Faß vielleicht? Oder eine Kotztüte?«
  • Tacheles.

Geschützt: 1. Mai

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Geschützt: Is.There.Anybody.Out.There?

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Geschützt: ::: not available :::

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Geschützt: Take.It.Love.It.Leave.It.

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Elf.Chen.

Für den Stahler, der Tabea gerne verelft hätte.

„Tee,
abends bei
Burkhard, der die
Erde untergehen lassen konnte,
abrupt.“

A.Fair.

Affaire. Was zu tun ist. Für den Moment. Und diesen und nächsten und jenen. Unverbindlich, perspektivlos. Der seidene Faden baumelt über dem Abgrund. Ist nichts für solche wie mich.

2.0

….digitale Wohngemeinschaft….*gnihihi*

April, the fourth, be with me.

Huch.
Et is ja schon April.

„Vertrags“verlängerung.
Ich so: zwölf Monate.
Er so: drei Monate.
Ich so: Nee.
Er so: Gut, dann halt ein halbes Jahr.

Ber.Lin.

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17.03.2016 08:22 Uhr.
Die Allereinzigste vom Westbahnhof abholen und dann ab nach Köln-Bonn. Airparks ist immer noch günstiger als am Flughafen zu parken, und wie schon letzten Sommer klappt alles wunderbar. Kurz darauf landen wir in Schönefeld. Allerschönstes Frühlingswetter heißt uns willkommen. Schlüsselübergabe geschieht spontan, obwohl wir zu früh dran sind. Bin wieder mal positiv angetan von Airbnb, denn die Altbauwohnung von Pablo ist wirklich sehr schnuckelig, ruhig gelegen und dennoch zentral. Eine erste Erkundungsrunde ergibt: Hier braucht man nicht kochen, nicht für vier Tage. Wir werden auswärts essen. Für’s erste tut’s der Street-Food-Markt in der Markthalle IX: Tausend leckere Sachen, völlige Reizüberflutung. Uns geht’s wie den Wawuschels, sattgerochen entscheiden wir uns schließlich doch für einen Snack auf dem Heimweg und landen in einer sehr kleinen, sehr guten Pizzeria um die Ecke. Nach einer Runde Reversi (Ja, wir können’s noch!) geht der erste Tag zu Ende.

++++
18.03.2016.
Freitag. Wetter ist solala. Wir frühstücken gemütlich, dann geht’s los zur Stadtrundfahrt mit dem 100er. Steigen touristengemäß am Brandenburger Tor aus und bekommen den Rest der Rede Sahra Wagenknechts mit. Im KaDeWe stärken wir uns über den Dächern Berlins, bevor es weitergeht zu den Berliner Unterwelten. Das Ding mit den Fluchttunneln scheint spannend zu sein. So spannend, dass alles ausverkauft ist. Planen für morgen früh um 10 Uhr einen neuen Versuch. Da mein Chef mit mir gewettet hat, fühle ich mich animiert, jene Fankneipe in Berlin aufzusuchen und mir das Elend live anzuschauen. Vorher kurzer Zwischenstop beim Sushi. Es ist sooo günstig und lecker, Wahnsinn. Überhaupt scheint es schwierig, in Berlin verhungern zu können, dieses Überangebot an Restaurants, Bars, Pubs und Imbissbuden jeglicher Machart erschlägt einen. Pünktlich zum Anstoß sitzen wir vor 3 Bildschirmen und kommen langsam mit den Einheimischen ins Gespräch. Das Spiel ist grottig, Gladbach schießt 3 Tore und am Ende steht es 2:1 für Schalke. Schadenfroh verkneife ich mir die Mail an den Chef und freue mich heimlich.

20160318_201625

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19.03.2016
Ab in den Untergrund! Heute klappt es, wenn auch erst zur zweiten Führung, die erste war schon wieder voll. Konnten wir aber nix für, die U8 stoppte wegen „Person im Gleisbett“. Nix passiert, die musste sich nur ausschlafen.
Die Führung „Mauerdurchbrüche“ war absolut spitze. Lag vor allem am Herzblut unserer Führerin, die eigene und familiäre Erfahrungen aus der DDR und Fluchten einbringen konnte und sehr sympathisch mit großer Begeisterung mühelos zwei Stunden füllte. Wenn ihr in Berlin seid: Unbedingt machen! Andrea Fiedler hieß sie, echt klasse!

Später dann „Nichts passiert“.

Ein total schnuffiges Progammkino im 5. Stock Altbau ohne Aufzug. Die Sitze gemauert mit dicken Lederpolstern drauf und dann Devid Striesow. Krasser Film, sehr gut. Kein Mainstream.

Nach dem Kino noch schnell zum Eckitaliener und Pizza geholt. Danach hinfort zur Livemusik.

20.03.2016
Der letzte Tag. Flug geht spät, erst nach 22 Uhr. Es nieselt. Im Mauerpark ist Flohmarkt, davor Livemusik. Die Schlange am Fernsehturm ist übersichtlich, wir besorgen Tickets und verbringen die Zwischenzeit im Café. Trotz grauen Wetter ist die Aussicht erstaunlich gut.
15 Uhr Schlüsselrückgabe. Ein Kumpel vom Pablo kommt, und wir gehen. Zeit satt bis zum Abflug. Es regnet. Mir fällt ein, dass das Buch, welches ich las, von dessen Verfilmung die Allereinzigste berichtete, hier schon läuft. Also nicht lang überlegt und wieder mal ab ins Kino. Kein schönes Thema, unkitschig umgesetzt. Ebenfalls empfehlenswert.

Kurz vor halb 10 nähern wir uns dem Flughafen, asiatisch sattgegessen. Halbe Stunde Verspätung, kurz nach Mitternacht Landung in Köln. Der Airparksmensch fährt wie eine gesengte Sau, nachdem er auf fünfmaliges Anrufen zunächst nicht reagiert hatte, holt er jetzt sämtlich Telefonate am Steuer nach. Kommen trotzdem wohlbehalten zum Auto und kurz darauf bin ich auch schon wieder daheim.

Danke für 4 schöne Tage!

17.03.2016

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Berlin! Berlin! Wir fliegen nach Berlin!

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Das Geburtstagsgeschenk für die Allereinzigste wird tatsächlich wahr.

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