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Und dann langsam doch mal überlegen, was ich mit den Fellgurken nach Weihnachten mache.
Bin das überhaupt nicht gewohnt, für eine Sache, die ich selbst als gar nicht mal so riesig erachtet habe, ein dickes Lob zu kassieren.
Völlig hin und weg. (Juchuh, ich kann was.)
um 20:50 Uhr in anne schüppe
um 20:08 Uhr in anne schüppe
Ich lächelte nonchalant in die Dunkelheit, während ich in unter meine Decke krabbelte und ihm eine gute Nacht wünschte. "Gute Nacht", sagte er leise und raschelte sich zurecht. Ich atmete langsam, tief, ein und aus und versuchte, das Flattern im Bauch zu beruhigen. Diese merkwürdige Situation machte mich völlig nervös. Buchungsfehler, Ferienzeit, und nun lagen wir hier, ich mir der Anwesenheit meines Kollegen viel zu bewusst. Langsam übermannte mich Müdigkeit. Ich grub mich tiefer in die Laken und entspannte mich. Gleichmäßige Atemzüge verrieten mir, dass er schon schlief, und plötzlich genoss ich das Gefühl, nicht alleine in diesem Bett zu liegen, genoss die Wärme, die er ausstrahlte und rutschte unmerklich ein Stückchen näher, bevor ich mich langsam entspannte. Wegdämmernd spürte ich, wie er sich im Schlaf drehte und seine Hand auf meinen Arm legte. Elektrisiert erwachten meine Schmetterlinge zum Leben. Ich blickte ungläubig ins Dunkel und direkt in seine Augen. "Hey," wisperte er. Ich ließ meinen Arm liegen, wo er war und gab mich betont schläfrig. "Hmmm?" fragte ich leise. "Bist Du sicher?" Er nickte. Ich rückte näher und kuschelte mich vorsichtig an ihn. Er seufzte, und ich schloss die Augen.
Lautes Scheppern riss uns aus dem Schlaf. Desorientiert fixierte ich das Ziffernblatt auf dem Nachttisch, 3:34 Uhr, während er die Beine über die Bettkante schwang und nach dem Bademantel griff. Jemand rief um Hilfe, "der Cahit krampft!", "komm", rief er mir zu, schon halb auf dem Flur, ich folgte erschrocken, halbschlafend, wie betrunken stand ich in der Tür, Alarmglocken schrillten, Lichter zuckten, auf dem Gang war niemand zu sehen, nur dieses Schreien, das zu orten mir schwer fiel, bis ich begriff, dass diese kopflose Panik aus mir selbst kam.
Schweißgebadet bin ich dann aufgewacht, Teil eins, ich brauch' 'nen Kerl, und Teil zwei, der Job und Angst zu versagen, ist schon ganz schön tief drin!
um 13:43 Uhr in nabelschau.[in eigener sache]
Und wenn ich jetzt zum Hörer griffe, ich wüsste nicht, was ich sagen sollte, außer Small-Talk, "na, wie geht's, was macht die Arbeit, das Leben, die Liebe?". Was daran verkehrt ist? Eigentlich nichts, doch es ist eine gefühlte Einbahnstraße.
um 22:39 Uhr in beziehungs.waise.
"Grundblues", Stoppok live in MH noch im Ohr, seeehr genial!
Und wie ich so Gas gebe und an der Kreuzung um die Ecke biege, sehe ich plötzlich weiße Mäuse eine Maus am Ende der Motorhaube, die , angriffslustig eine Axt schwingend sich todesmutig gegen den Fahrtwind stemmt und sich im Zickzack von Kotflügel zu Kotflügel schwingt, bevor sie Schutz suchend auf die Windschutzscheibe hechtet, um sich am Scheibenwischer festzuklammern.
Nun versuchense mal, mit einer Maus im Blickfeld durch den frühmorgendlichen Stadtverkehr zu eiern, das Wohl des Tieres im Blick und den Hintermann im Kofferraum!
So gurkten wir über zwei, drei Ampeln und bogen erneut um die Ecke, eine Haltebucht in Sicht, als es dem Viech zu dumm wurde und es sich mit einem Hechtsprung über den linken, hach, wir haben ja rechts gar keinen Außenspiegel auf die Fahrbahn rettete. Für Sprungtücher war es schon zu spät, ich hoffe, sie hat überlebt. Zumindest konnte ich auf dem Heimweg keinen Mausmatschefleck auf dem Asphalt entdecken.
Werther.
Und dann schwappt die Welle bis zu uns. Ob die da draußen wissen, was sie mit ihrer Berichterstattung speziell bei unserer Klientel anrichten?
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Müde. Absolut bleierne Müdigkeit heute. Gleich dann mal ins Bett.
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Seepferdchen!
Silvester ist gerettet :) Ich freu mir so!
Und ich denk' mir immer nur:
Der Medienzirkus, dieses öffentliche Zelebrieren, das war nicht völlig umsonst, wenn es nur einem weiteren hilft, der sich infolgedessen nicht versteckt, schluckt und krepiert.
Es sterben so viele Menschen täglich, wöchentlich, jährlich an dieser Krankheit. Aber, wie Herr Cabman schon sagte, es kommt nicht darauf an, was passiert, sondern wem es passiert.
Das ewige Dilemma.
Ausschlafen, am Sonntag. Wecker stellen, damit's nicht ZUU spät wird. Und dann dennoch zu lange schlafen. Und abends nicht müde zu sein.
Sich dann bei'nem lecker Bierchen beim Tatort im Anyway mit dem Nachbarn verquatschen. Und gegen 11 daheim eintrudeln. Immer noch nicht müde. Morgen dann. 6 Uhr. Der Wecker.
Manchmal bin ich froh. Dass da keiner ist. Wär' irgendwie eh kein Platz. Oder müsst' schon ein verdammt Starker sein. Mit Präsenz. Viel Präsenz. Und Herz. Und Hirn. Der sich Platz nimmt. Ohne mehr zu nehmen, als er gibt. Aber wo gibt's sowas schon. Bei Aldi jedenfalls nich'.
Eine Eule ist keine Eule ist keine Eule wird eine Lerche. Rhythmuswechsel. Für gut befunden.
Vorgestern, Schelmish und Avancen von unerwarteter Seite. Für ungut befunden und mittels Körpersprache abgelehnt. Hoffe, der Wink ist angekommen, sonst muss ich es doch nochmal verbalisieren. Passt nicht, so nicht.
Mittwoch, Go Music. 70s-rocklastig. Für gut befunden.
Absolut cooler Schlagzeuger und klingelnde Ohren.
Falltüren?
Und sonst so?
Drin. Das Kind schaukelt schon.
um 22:01 Uhr in tret.mühle.
Guck' ich doch grade nach dem Tanken - das 2. Mal volltanken in 10 Tagen, ich hoffe, das bleibt nicht so, sonst macht die Arbeit mich nicht reich, sondern arm - ungläubig auf den Kontostand und die vorgemerkten Umsätze und wundere mich, dass sich das Tankvolumen meines Autos auf magische Weise plötzlich um 10 Liter erhöht hat.
Haben die mir doch tatsächlich an der Kasse zwei Säulen berechnet. Schweinesäcke!
[Edit: Reklamation eine Stunde später anstandslos erfolgt. Differenzbetrag nun wieder im Geldbeutel.]
Abgesehen davon: 8,86 Liter auf 100km ist auch ein stolzer Verbrauch. Stadtverkehr sucks!
Doors - Riders On The Storm
Und wie ich so auf die Uhr schaue, bin ich erstaunt, dass schon halb eins, zwei, halb vier ist, und ehe ich es mich versehe, ist auch dieser Tag um. Der Kopf voller Fallübergaben, Gesichter und Menschen und im Nacken immer noch ein wenig Angst, das nicht soo hinzukriegen, so wie X oder Y, und dann immer wieder der Blick in den Spiegel und ein Wort, "soo" ist so wie ich, mein Stil, meine Art. "Sie sind aber noch jung," höre ich immer wieder, nicke und winke ab, "ja, vielleicht, aber ich bin für Sie da."
Wir schaffen das schon, Sie und ich. Haben Sie Geduld mit uns ;)
um 20:18 Uhr in anne schüppe
Ich bin hin und weg vom durch und durch freundlichen Empfang der Kollegen. Ganz ganz großen Dank an meine direkte Kollegin, die mich diese Woche mit ihrer ehrlichen, direkten, bodenständigen und sehr sympathischen Art während meiner Einarbeitung begleitet hat. Ich glaube, wir werden ein gutes Team, und ich denke, von ihr kann ich noch einiges lernen, ohne deshalb an Augenhöhe zu verlieren.
Überhaupt, ein recht neues, angenehmes Gefühl, plötzlich "wer" zu sein und in den ersten Wellen des Tagesgeschäftes zu erleben, dass ich akzeptiert und respektiert werde, dass es überhaupt nicht schlimm ist, noch nicht alles zu können, zu wissen und dass es geschätzt, sogar gewünscht ist, ICH zu sein in meiner täglichen Arbeit.
Ich hoffe, ich werde dem Anspruch, soweit vorhanden, und sei es nur mein eigener, gerecht.
Bin aber optimistisch, denn dies ist Learning-by-doing, schwimmen im (nicht allzu) kalten Wasser, und da ist niemand, der für mich schwimmt, was gut ist, denn ich neige dazu, wenn ich mir unsicher bin, andere machen zu lassen und deren Arbeit als der Weisheit letzter Schluss anzusehen.
Jetzt bin ich dran, und das ist auch gut so. Ich freue mich.
um 22:56 Uhr in anne schüppe
Katze ist König.
Heute im Pausenraum zufällig in einer KIK-Werbung in der WZ entdeckt. Haben musste.
Chloe ist restlos begeistert von der Hängematte.
um 22:08 Uhr in fellgurken!
Uff.
[Das war also Woche 1]
Bin rechtschaffen erledigt und gleich in der Wanne, mit einem kühlen Feierabendbier und dem Rest Buch von vor drei Wochen.
CCR - Long As I Can See The Light
Ich bin eine kompetente, selbstbewusste und straighte Kollegin, die mit viel Energie an die neue Aufgabe herangeht.
[ToDo: Möbeln, Selbstbild. Auf- oder Ver. Egal.]
Woher wissen die das alle so genau?
um 22:24 Uhr in anne schüppe
Seitdem ich so früh aufstehe und der Tag von morgens bis nachmittags vollgepackt ist mit neuen Erlebnissen, Menschen und Aufgaben, bekomme ich auch abends dreimal so viel geschafft wie zuvor.
Acht Uhr. Kuchen gebacken. Abwasch erledigt. Katzenklo gesäubert. Essen gekocht.
Dafür bin ich aber auch endlich mal zu einer christlichen Zeit müde :D
um 19:59 Uhr in anne schüppe
Das war also Tag eins. :)
um 17:41 Uhr in anne schüppe
Ich bin eine HTML-Datei :)
um 23:23 Uhr in beob.achtung.
Johnny Cash - God`s Gonna Cut You Down
Der letzte Gang am Freitag: Ungerührt. Werde nichts vermissen.
Ab morgen dann geht der Wecker um sechs statt um viertel acht. Uff. Wird eine Umstellung, und das mir Nachteule.
Erste Station: 50km zur Hauptverwaltung, um acht. Papierkram.
Von dort aus weiter zu meiner Wirkungsstätte, 36km. Bin dann wohl den ganzen Vormittag unterwegs. Wird wohl ein ruhiger erster Tag. Dennoch nervös. Und gespannt.
Bin ich doch meine eigene Beta-Version. Ab morgen dann upgrade. Auf 8.0. Oder so.
um 18:45 Uhr in anne schüppe
Tom Watkins feat.Paul Weller - You Do Somehting To Me (Solo Guitar)
du fragst mich wie´s mir geht
und ich bin so blöd und ich überleg
doch eh ich überhaupt antworten kann
fängst du schon mit was ganz anderem an
(c)Stoppok
Ich fühle mich abgestoßen.
um 17:50 Uhr in kryptisch.
Wieder so ein Abend. An dem Du vorgibst, nicht alleine zu sein. Dich hier und da unterhälst. Mal schmunzelst, stirnrunzeltst, lachst. Und dennoch. Immer irgendwie ganz merkwürdig außen vor bleibst.
um 02:22 Uhr in nabelschau.[in eigener sache]