Noch 571 Tage.

schon noch so aus den siebzigern, landei und ruhrpottkind by choice, eher intro als extro, aber nicht mehr so schüchtern wie früher, kompliziert, fröhlich, emotional, pragmatisch, sportlich, schlank, katzenlieb, unlogisch und hibbelig. lieber meer als berge, lieber finnland als mallorca, lieber alternative als techno, manchmal denke ich, ich wäre besser als hippie geboren, zumindest, was die musik betrifft. dramaqueen, manchmal. leseratte, aber kein bücherwurm, kein alphatier, aber manchmal doch dominant, sturer stier, auch wenn ich an den quatsch nicht glaube. kino, kleine schröbbelige filme wie sonnenallee, pieces of april, zugvögel oder nicht nur neuerdings alles mit jürgen vogel. manchmal auch mainstream. kneipe, anyway oder anderswo. kabarett, malmsheimer, goosen und dergleichen. billard in den rathsstuben, joggen, radfahren, auf einem alten 80er-jahre-rennrad. fussballguckerin, nicht nur zur wm, denn schalke rulz. freiheitsliebend und anhänglich, irgendwie passt nix zu recht zusammen. hoch zu ross, ohne die nase oben zu tragen, wohlwissend, was ich will, leider hänge ich mir selber die messlatte immer viel zu hoch. tatort- und komische serienguckerin, aber kein couchpotatoe. unternehmungslustig, lass mich gerne mitreißen, immer noch viel zu sehr bekümmert, was gott und die welt denken. meeressüchtig, egal, ob ost- nord- oder sonsteinesee. scheidungskind, familienmensch, leichter hang zum exhibitionismus. sprachbewunderin, gitarrenquälerin und mit-einem-glas- wein-und-buch-in-der-badewanne-sitzerin. keine datenfriseuse mehr, sondern back to the roots. und noch so vieles mehr.